Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns auf Ihre Beiträge für den Pfarrbrief der Pfarrei Hl. Johannes XXIII. Tempelhof-Buckow.
Diese können Sie uns gerne per E-Mail zukommen lassen. Bitte beachten Sie den jeweiligen Termin für den Redaktionsschluss am 10. des Vormonats.

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März-Vorwort

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

am 14. Februar hat mit dem Aschermittwoch die österliche Bußzeit, die sogenannte Fastenzeit begonnen. „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staube zurückkehrst!“ Das ist eine der Formeln, mit der uns das Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet wurde. Im Wahrnehmen der eigenen Endlichkeit, der eigenen Begrenztheit liegt die Chance, sich auf Ostern vorzubereiten. So wird der Blick frei auf Jesus Christus und meinen Nächsten. So kann ich immer mehr zu dem werden, als den Gott mich gedacht hat.

Oft meinen wir, es geht in der Fastenzeit darum, sich einzuschränken oder zu verzichten. Es lohnt sich aber auch, den Blickwinkel einmal zu verändern: Die Witwe von Sarepta im 1. Buch der Könige, die der Prophet Elija traf, drohte zusammen mit ihrem Sohn zu verhungern. Sie gab auf Bitten des Propheten freiwillig und gerne von ihrem letzten Mehl und Öl ab und Gott füllte ihre Krüge. Nicht der Verzicht steht im Vordergrund, sondern erfüllt werden ist das Entscheidende. Lassen wir doch in dieser Fastenzeit von Gott unsere eigenen Krüge auffüllen, die uns im Laufe des letzten Jahres vielleicht leer geworden sind: Krüge mit Glauben, Krüge mit Hoffnung, Krüge mit Liebe. In dieser Zeit der Vorbereitung auf Ostern wird mir nichts genommen, sondern etwas geschenkt, was mir den Blick auf Jesus Christus ermöglicht.

„Kehr um und glaub an das Evangelium“ so lautet eine andere Segensformel für die Auftragung des Aschenkreuzes. Vielleicht können wir das wörtlich nehmen und es als konkrete, ganz praktische Aufforderung an uns selbst sehen, die vor uns liegende Fastenzeit fruchtbar werden zu lassen. Schauen wir das Evangelium an, lassen uns von den jeweiligen Texten des Tages inspirieren und so eine tiefere Verbindung mit Jesus Christus eingehen.


Ich wünsche uns allen eine gesegnete, gemeinsame Fastenzeit auf dem Weg nach Ostern!

 

Ihr

Diakon Joachim Sponholz

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