Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns auf Ihre Beiträge für den Pfarrbrief unserer Pfarrei.
Diese können Sie uns gerne per E-Mail zukommen lassen. Bitte beachten Sie den jeweiligen Termin für den Redaktionsschluss am 10. des Vormonats.

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Begrüßung im Juni

Liebe Schwestern und Brüder,

manche wissen wahrscheinlich, dass ich Musik sehr mag. Es ist eine sehr spannende Materie: es gibt viele musikalischen Stücke, wo es viele Noten gibt; es gibt auch viele Lieder, die eher sparsam mit den Noten umgehen. Es gibt aber auch Meisterstücke, die durch das subtile Gleichgewicht zwischen Noten und Pausen das Lied zu einem absoluten Kunstwerk erheben.Es geht nicht darum, besonders schnell oder besonders kunstvoll zu sein. Es geht darum, dass man sowohl durch die Noten, als auch durch die Stille eine Geschichte erzählt, die den Hörer auf eine Reise nimmt.

Noch vor kurzem haben wir Pfingsten gefeiert. Es ist ein besonderes Fest – man feiert den Heiligen Geist, der „Herr ist und lebendig macht“. Es geht um eine Person, die uns Feuer im Herzen brennen lässt, die uns befähigt über unsere Grenzen zu springen. Es ist eine unglaubliche Kraft, ein „Ungezähmter Gott“, wie Ihn Johannes Hartl beschrieben hat. Davor gab es Ostern. Davor Triduum. Davor Fastenzeit. Es war viel los. Dagegen diese Zeit in Juni scheint… langweilig. Es scheint, dass nichts los ist. Keine besonderen Feste (vielleicht Hl. Peter und Paul am Ende Juni), alle warten auf die Sommerferien… Doch das liturgische Jahr ist wie ein musikalisches Meisterstück. Diese Pause hilft uns, uns auf die kommende Zeit vorzubereiten. Und es bedeutet überhaupt nicht, dass wir auch in unserer Gottesbeziehung auf „Stopp“ drücken. Weiterhin können wir beten, das Reichtum der Bibel entdecken (Papst Franziskus lädt die Gläubigen immer wieder, täglich die Bibel zu lesen), die Messe besuchen, Anbetung machen, …

Unsere Geschichte ist ein Kunstwerk: je mehr wir darauf schauen, desto mehr wir die Schönheit entdecken und das Talent des Künstlers – Gottes. Eine gesegnete Zeit in Juni wünscht

 

Ihr Kaplan
Grzegorz Bajer

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